Donnerstag, 6. September 2018
Erst mal zu Penny
Penny

Als ich im Auto sass und als Gelegenheitsbeifahrer ein paar Minuten Wartezeit vor mir hatte, zog ich das Handy aus der Hosentasche und tat das übliche. Mal kucken, ob jemand eine Mail oder WhatsApp oder einen Kommentar geschrieben hat.

Es gab nicht viel Aktuelles in meiner kleinen Welt und so steckte ich das Handy wieder weg.

Dann ging mir Folgendes durch den Sinn. Man hüpft und springt von einem Gedanken oder Thema zum anderen, verweilt irgendwo eventuell kurz, wie in einem Supermarkt der Anregungen, Meinungen und Ideen.

In den Zeiten vor dem Smartphone beschäftigte man sich immer etwas länger mit jedem einzelnen Thema. Kein Kaffee to go der Gefühle, keine Theorien aus der 5 Minuten Terrine.

Ob dadurch tiefergehende Gedanken erzeugt wurden, kann ich im Nachhinein schwer beurteilen.

Die Auswahl war jedenfalls nie so gross.

Im Auto auf dem Parkplatz diktiert.

LilliPenny

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Ohren verschaukelt
"Windelweich" fand neulich eine Kommentatorin im Deutschlandfunk die Antwort einer Person aus dem öffentlichen Leben zu einer Frage von öffentlichem Interesse. Meinte sie "beschissen" oder doch nur "wachsweich"?

Vielleicht sollte ich nicht immer so pingelig sein. Es lieber machen wie einige andere unbekannte Spontansprecher. Einfach raushauen, den Spruch.

"Mir kann keiner ein X vorm U vormachen."
"Da wird einem doch nur eine heile Welt vorgeschaukelt."

"Bei mir gehen 50 Prozent zum einen Ohr rein und 50 zum andern wieder raus."


Mehr in meinem Schatzkästlein.
https://schreibmanblog.wordpress.com/2017/02/25/lustigeschnitzer/

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