Donnerstag, 14. Juni 2018
Eloise und andere Frauen
Ausgewählte Einträge auf https://schreibmanskultbuchauswahl.blogger.de/


Das war ein ganz guter Tag vorgestern. Um 11 Uhr hatte ich Termin in Wolfach bei meiner Zahnärztin. Die professionelle Zahnreinigung machte ihre Assistentin, mit der ich anschliessend noch ein nettes Gespräch hatte.


Ich kenne Wolfach ja seit meiner Kindheit und sie wohnt in Sichtweite des grossen Jugendstilhauses, in dem meine Oma und mein Onkel mit seiner Familie wohnten. Leider wurde es vor ein paar Jahren abgerissen und an dieser Stelle ist jetzt ein Parkplatz der Firma Sachtleben, deren Direktor mein Onkel damals war.

Wir sprachen über Orte, die wir beide kennen. Also die Fabrik, die beiden Bauernhöfe von Schmittebauer und Schmittechristel, die Bahnstrecke, auf der ich als Kind noch Dampfloks vorbeifahren sah, und den grossen Garten meiner Tante, der ebenfalls plattgemacht und zu einem Parkplatz umfunktioniert wurde.

Auf dem Rückweg kaufte ich dann noch einen neuen Einkaufskorb beim Welzel in Hausach und im Elztal Erdbeeren und Kirschen an einem Stand am Strassenrand.

Korb Welzel

Zu Hause angekommen las ich den neuesten Eintrag meiner Frau in "Nells Tagebuch". Wir plauderten ein bisschen und assen dabei Kirschen. Dann machte ich uns auch gleich die Erdbeermilch, die sie immer ganz gerne mag und die jedesmal bissle anders schmeckt. Mal ist sie etwas zu süss und mal nicht süss genug. Naja, ich muss halt üben, üben, üben!

Sie legte sich dann ein bisschen zum Vorschlafen hin und ich fuhr noch kurz nach Frankreich rüber, um ein paar Sachen im französischen Supermarkt zu besorgen.

Wir tranken zusammen den üblichen Tee, bevor sie um 21.30 Uhr zur Nachtschicht aufbrach.

Es war ja praktisch noch hell und ich hatte keine Lust, den Allein-zu-Hause-Abend schon zu beginnen. So fuhr ich eine kleine Tour durch die anbrechende Nacht, durch Neuenburg, Müllheim und Heitersheim auf der B3.

Im Auto hörte ich Radio Dreyeckland. Auf einmal spielten sie "Eloise" von Barry Ryan! Da hab ich dann voll aufgedreht!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Ch9MZzcJQII]

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Mittwoch, 13. Juni 2018
Skandal! Text mal 6 in 6 Minuten!
Liebe "Kultbuch"-Leser, heute habe ich Euch eine interessante Mitteilung zu machen. In jedem Fall war sie interessant für mich. Als ich noch selbständiger Übersetzer war, konnte ich einen Tarif von circa 50 € pro Seite in Rechnung stellen. Jetzt habe ich einen Übersetzer gefunden der mir nur 20 € berechnet, und dies für rund 500 Seiten, das sind also nur 0,04 € pro Seite! 4 Cent statt 50 Euro! Kein Mensch kann zu diesem Preis arbeiten. Das kann nur Künstliche Intelligenz. Jetzt interessiert mich, wie gut die Ergebnisse solcher maschinellen Übersetzungen sind. Ich werde es herausfinden.

Dear "Kultbuch" readers in English-speaking countries, I have an interesting announcement to make to you today. In any case, it was interesting to me. When I was a freelance translator, I was able to charge a fee of about 50 € per page. Now I have found a translator who charges me only 20 €, and this for about 500 pages, that's only 0,04 € per page! 4 Cent instead of 50 Euro! Nobody can work at that price. Only Artificial Intelligence can do that. Now I am interested in how good the results of such machine translations are. I'm gonna find it out.

Cari lettori di "Kultbuch" in Italia, ho un interessante annuncio da fare oggi. In ogni caso, è stata interessante per me. Quando ero un traduttore freelance, sono stato in grado di addebitare una tassa di circa 50 € per pagina. Ora ho trovato un traduttore che mi costa solo 20 €, e questo per circa 500 pagine, che è solo 0,04 € per pagina! 4 Cent invece di 50 Euro! Nessuno può lavorare a quel prezzo. Solo l'Intelligenza Artificiale può farlo. Ora sono interessato a quanto siano buoni i risultati di tali traduzioni automatiche. Lo scoprirò.

Drodzy czytelnicy "Kultbuch" w Polsce, mam dziś do państwa ciekawą zapowiedź. W każdym razie była dla mnie interesująca. Kiedy byłem tłumaczem niezależnym, mogłem pobierać opłatę w wysokości około 50 € za stronę. Teraz znalazłem tłumacza, który pobiera za mnie tylko 20 €, a to za około 500 stron, to tylko 0,04 € za stronę! 4 Centra zamiast 50 Euro! Nikt nie może pracować za tę cenę. Tylko sztuczna inteligencja jest w stanie to osiągnąć. Teraz interesuje mnie jak dobre są wyniki takich tłumaczeń maszynowych. Dowiedziałam się od razu.

Chers lecteurs du "Kultbuch" en France, j'ai une annonce intéressante à vous faire aujourd'hui. En tout cas, elle était intéressante pour moi. Lorsque j'étais traducteur indépendant, je pouvais facturer environ 50 € par page. Maintenant j'ai trouvé un traducteur qui ne me facture que 20 €, et ceci pour environ 500 pages, soit seulement 0,04 € par page! 4 Cent au lieu de 50 Euro! Personne ne peut travailler à ce prix-là. Seule l'Intelligence Artificielle peut le faire. Maintenant, je m'intéresse à la qualité des résultats de ces traductions automatiques. Je vais la découvrir.

Beste Kultbuchlezers van Nederland, ik heb vandaag een interessante mededeling voor u. In ieder geval was ze interessant voor mij. Toen ik freelance vertaler was, kon ik een vergoeding van ongeveer 50 € per pagina in rekening brengen. Nu heb ik een vertaler gevonden die me slechts 20 € in rekening brengt, en dit voor ongeveer 500 pagina's, dat is slechts 0,04 € per pagina! 4 Cent in plaats van 50 Euro! Niemand kan tegen die prijs werken. Alleen kunstmatige intelligentie kan dat. Nu ben ik geïnteresseerd in hoe goed de resultaten van dergelijke machinevertalingen zijn. Ik ben gonna te weten komen.

Queridos lectores de "Kultbuch" en España y en los países de habla hispana, tengo un anuncio interesante que hacerles hoy. En cualquier caso, ella era interesante para mí. Cuando era traductor freelance, podía cobrar unos 50 € por página. Ahora he encontrado un traductor que me cobra sólo 20 €, y esto por unas 500 páginas, ¡eso es sólo 0,04 € por página! 4 céntimos en lugar de 50 euros! Nadie puede trabajar a ese precio. Sólo la Inteligencia Artificial puede hacer eso. Ahora me interesa saber qué tan buenos son los resultados de estas traducciones automáticas. Voy a averiguarlo.

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Mittwoch, 6. Juni 2018
Vom zweiten Grad ins erste Glied
Die Rolle, die die meisten von uns im politischen Diskurs spielen, ist ja hauptsächlich eine passive. Sie besteht zum grössten Teil aus dem Hören, Lesen und Sehen von Informationen und Nachrichten. Diese werden dann oft unvollständig bis falsch in privaten Gesprächen, am Stammtisch oder als Smalltalk auf Parties und Kindergeburtstagen weitergegeben. Dort werden sie erwähnt und besprochen, um nicht das grössere Wort "diskutiert" zu missbrauchen.

Solche Besprechung erfolgt in fast allen Fällen top-down: Man geht von einer bei sich selbst oder beim Gesprächspartner vorhandenen allgemeinen Idee aus, zum Beispiel "Ausländer schaden uns nur", und bestärkt sich dann gegenseitig durch Suchen, Finden und Aufzählen von Beispielen für die Richtigkeit dieser Meinung. So entsteht Geschwätz und Kommunikation zweiten Grades. Deren Sprache hat keinen direkten Aufforderungscharakter, sie richtet sich an keine kompetente oder handlungsbefugte Person und ist letztlich beliebig.

Derart beliebige und letztlich unbegründete Meinungsfragmente gehen dann bottom-up in eine gemeinsame Richtung, um sich zu einem Haufen gedanklichen Komposts zu verdichten, auf dem so etwas wie die Ah Äff Deeh gedeihen kann.

Diese beginnt dann, in Kommunikation ersten Grades ihren Haufen in den öffentlichen Diskurs herunterzubrechen. So entsteht dann allerdings auch der allgemeiner Wirrwarr in Köpfen und Medien, in den man wie in einen Strudel hineingezogen wird, dessen Bewegungsrichtung jeden nach unten ins Verderben zieht, der ihm hilflos ausgeliefert ist.

Der einzige Ausweg für den denkenden Menschen besteht nun darin, sich geistig so zu verhalten, wie man sich in einem Wasserstrudel verhalten muss, um dem Ertrinken zu entgehen: Man lässt sich erst mal bis ganz nach unten ziehen; das haben wir ja schon getan. Und wenn man mit den Füssen am Boden angekommen ist, geht man wie um Anlauf zu nehmen in die Hocke. Und stösst sich dann mit aller Kraft schräg nach oben ab, um so den Strudel zu verlassen, an die Oberfläche zu gelangen und Land zu gewinnen.

Erst dann kann man anfangen, wieder vernünftige Gedanken zu entwickeln.

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Samstag, 2. Juni 2018
Spräschen Sie Ausländisch?

Wenn isch im Autoradio von Sükerberg und Bayääär schpreschen öre, dann weiss isch natürrrlisch, welsche Firma und welscher Ami damit gemeint ist. Oder sind. Isch bin ja auf "France Info". Wen Sie eute mit Dohke Mikkel meinten, abe isch allerdings nischt auf An-ieb verschdanden. Isch müsste mal kurz in und är grübelen bis es misch wie Silikon aus där Brüst fiel. Gemeint war där internationale Chemiekonzern "Dow Chemical", der unter anderem Silikonimplantate für Frauen errschtellt. Voilá.

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Freitag, 1. Juni 2018
La famille

La famille
Von links nach rechts: Tochter Candy, Enkelin Emeline, Schwester Uli, meine Ex, Sohn Bastian, Enkel Bruno, Enkelin Anaïs und Tochter Salomé

Eine meiner beiden Schwestern ist seit ein paar Tagen in Belgien unterwegs. Gestern hatte sie sich mit meinem Sohn verabredet, meine Ex in der Reha-Klinik zu besuchen. Abends schickte sie mir dann ein paar Fotos. Nicht auf dem Bild sind Bastians Frau und Kinder und die beiden Schwiegersöhne. Demnächst soll es wieder mal ein grösseres Familientreffen geben.

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Dienstag, 29. Mai 2018
Eine neue Liebe
Ob man in einem kurzen Nachruf auf Jürgen Marcus das schöne Lied "Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben" daraufhin abklopfen soll, "was der Text jedoch nicht sagt", möchte ich zumindest mal dahingestellt lassen.

Klar, dass ein neues „Leben nicht unbedingt ein positives sein muss“, das weiss man ja nie. "Es kann positiv sein … oder vielleicht auch negativ". Die einen sagen so und die andern sagen so. So what?!

Und, klar ist Liebe "nicht … zwangsweise die Lösung aller Probleme." Hat ja wohl auch niemand behauptet. Warum soll man dann das, wenn man sich freut oder verliebt ist oder auch nur "diesen Schlager mitsummt, im Hinterkopf haben"? Das ist doch Blödsinn.

Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben! Und das ist auch gut so. Es ist ein Evergreen und ein Ohrwurm. Ich fand das Lied vor fast 50 Jahren gut und es gefällt mir auch heute noch. Hinterkopf hin, Hinterkopf her.

Anlass zu diesem Eintrag waren mir diese
https://theolounge.blog/2018/05/29/gedanken-zum-schlagersaenger-juergen-marcus/
wozu ich dort auch einen Kommentar hinterliess.

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